Rechentag, der 06. Schneemond 991 LZ: Die Gruppe findet sich und brennende Steine fliegen

Hier geht unsere Reise in Rollenspiel “Splittermond” weiter. Erfahrt, was die vier Spielerinnen und Spieler beim zweiten Rollenspielabend so alles erlebt haben.

Es war auf einem schönen, warmen Tag, als Svea durch das eine von zwei Stadttoren trat. Die Sonne schien ihr warm und freundliche auf das Gesicht. So viele Menschen hatte sie seit langer Zeit nicht mehr gesehen. Menschen, Gnome, Varge und Zwerge. Alle friedlich und glücklich. Lachende Kinder zogen an ihr vorbei, einige rempelten Svea gedankenverloren an, drehten sich im Lauf um, um ein “´Tschuldigung!” in ihre Richtung zu rufen. Eine Gaststätte wäre jetzt genau das Richtige nach einem so langen Marsch. Zeitgleich mit einer Zwergin, ihr Name war Yaal, die anscheinend ebenfalls lange unterwegs gewesen war, betrat Svea das Gasthaus- und es stank bestialisch aus der Küche. Anscheinend wurde heute nicht für die Gäste gekocht. Wohl eher für einen Hund. Die letzten beiden Stühle sollten nicht lange unbesetzt bleiben und so gesellten sich Aarkan und Lorrkhan an den Tisch der beiden Damen. Aarkan, ein durchaus ansehnlicher Mensch und der im Gegensatz zu Yaal, riesenhaft wirkende Lorrkhan, ein Varg. Alle waren wegen den Arenvaldspielen hier, um sich die Siegesbeute zu erspielen.Yaal und Svea haben sich zufällig auf dem Weg ins Gasthaus getroffen und kamen ins Gespräch. Jetzt saßen beide an einem der letzten freien Tische und warteten auf ihre Bestellung. Bier und Brot. Ein Junge, kam auf den Tisch zu und stellte die Bestellung ab. Als Yaal Darian, so hieß der Junge, auf ihren Brief aufmerksam machte und fragte, wo sich der “Rote Amboss” befinden würde, wurde Darian plötzlich seltsam. Er stammelte, kein richtiges Wort verließ seinen Mund und die Röte von Peinlichkeit, stieg in seinem Gesicht auf. Wie bei einem kleinen Jungen, dem man beim flunkern erwischt hatte.

Nach einigem Rätseln hin und her, stellten sie den Wirt,  Willmar in der Küche mit dem pansigen Duft in der Luft, zur Rede. Er kannte den “Roten Amboss” und wusste genau, was zu tun war, sollte jemand mit solch einem Brief in sein Gasthaus kommen. Willmar überreichte Yaal einen Brief. Was darin stand, wollte er aber nicht wissen.

Lorrkahn dagegen konzentrierte sich auf den, für ihn herrlichen Duft, auf einen erneuten Teller “Suppe” aus dem großen Topf, welche in der Küche über dem Feuer hin. Riesige Stücke Pansen schwammen an die Oberfläche und wieder darunter.

Als die Schüssel geleert worden war, suchte die Gruppe die letzte Wirkungsstätte von Gunthar Omwid auf. Er war einer der Schmiede in Kysaras Schmiede, ganz in der Nähe vom Quellwasser. Willmar erzählte der Gruppe vom verschwinden Omwids und wie er vielleicht etwas mit dem “Roten Amboss” zu tun haben könnte. Sehr forsch und unfreundlich, wurde die Gruppe in der Schmiede der Gnomin empfangen. Mürrisch erzählte sie vom verschwinden und erlaubte der Gruppe, die Kammer von Omwid durchsuchen zu dürfen. Sie fanden Hinweise auf den Aufenthaltsort des alten Schmiedemeisters und machten sich auf den Weg, ihn zu finden.

Nach einigen Stunden kamen alle an den im geheimnisvollen Brief geschilderten Ort. Sie fanden einen alten Mann am Feuer sitzen, der ohne sich umzudrehen die Anwesenheit der vier bemerkte. Lorrkhan kam mit seinem Kampfstab dem Fremden zu Nahe, so dass dieser mit einer Handbewegung den Stab aus Lorrkhans Händen katapultierte. Staunend guckte die Gruppe sich um. Es war Omwid, der Schmied, der die Gruppe bereits erwartet hat. Er erklärte allen, warum und wieso gerade sie die fehlende Mannschaft für die Arenvaldspiele bilden sollten. Am nächsten Tage begann das Training.

Aarkan, Svea, Yaal und Lorrkhan musste mit Wassereimern über glitischige Baumstämme balancieren, während sie von kleinen Steinchen beworfen wurden. Teilweise ließ Omwid die Steine in Flammen aufgehen und schleuderte diese gen Prüfling. Alle meisterten die Situation bravurös. So standen nur noch drei weitere Prüfungen an, die es zu überstehen ging. Aber erstmal sollte gegessen werden. Lorrkhan, ein geübter und erfahrener Jäger, brachte ein Kaninchen zur Strecke. Svea dagegen konnte ein Reh erlegen. Satt und zufrieden schliefen alle in ihren Zelten ein und erwarteten den nächsten Morgen.

 

 

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